Dauer der Besichtigung: 3/4 Stunden
Ungewöhnliches Verona, abseits der Touristenpfade
Hier ist eine halbtägige Führung, um die am wenigsten besuchten Orte der Stadt zu entdecken.
Garten Giusti
Am linken Ufer der Stadt befindet sich der Giardino Giusti, der gegen Ende des 15. Jahrhunderts angelegt wurde. Der Garten bewahrt noch heute die Struktur, die 1570 von Agostino Giusti als Kulisse des Palazzo Giusti entworfen wurde.
Unter dem Aussichtspunkt öffnet sich einer der schönsten Ausblicke auf Verona.
Santa Maria in Organo (St. Maria in der Orgel)
Nicht weit vom Garten entfernt, etwas versteckt, befindet sich die Kirche Santa Maria in Organo, ein wahres Unikat der Veroneser Renaissance, mit dem kostbaren Inlay-Werk von Fra Giovanni da Verona.
Ein Spaziergang durch das Viertel der Kathedrale
Ein Besuch des Doms von Verona ist sehr empfehlenswert als Teil der Reiseroute „Ungewöhnliches Verona“.
Der Komplex, der auf den alten römischen Bädern errichtet wurde, umfasst die Überreste der ersten und zweiten frühchristlichen Kirche.
Die Kathedrale ist mit Fresken aus verschiedenen Epochen bedeckt. Es gibt Grabdenkmäler und einen Hauptaltar mit Fresken nach Entwürfen von Giulio Romano, dem brillantesten Schüler von Raffael, der in der nahe gelegenen Stadt Mantua lebte.
Auch die Kirche Sant'Elena und das Baptisterium San Giovanni sind Teil des Doms.
Im Inneren des Baptisteriums befindet sich ein achtseckiges Baptisterium aus Marmor aus Verona, das mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament verziert ist.
Und zum Abschluss
Der älteste Teil der Stadt, in dem die ersten Einwohner von Verona vor der römischen Kolonisation lebten.
Hier wurden im 1. Jahrhundert v. Chr. das römische Theater und die Pietra-Brücke erbaut.
Das römische Theater ist eines der größten und am besten erhaltenen Theater in Norditalien. Der Komplex erstreckte sich vom Ufer der Etsch bis zur Spitze des Hügels.
Ab dem 10. Jahrhundert wurden eine Kirche und ein Kloster über den Stufen des Theaters errichtet. Heute beherbergt das Kloster das Archäologische Museum. Von der Terrasse des Museums aus ist der Blick auf die Stadt atemberaubend ...